Dokumentation

...und immer weiter! Die Geigerin Midori

arte, Sonntag, 16. November 2003, 19:02 Uhr

Autor: Holger Preuße
Kamera: Svea Andersson


und immer weiter! Die Geigerin Midori Die Geigerin Midori wird durch ihre berufliche und private Lebenswelt begleitet. Musikalische Proben bilden den Schwerpunkt des Films, der durch persönliche Äußerungen der Künstlerin sowie Ausschnitte aus ihrer Tätigkeit als Pädagogin und Sz

Am Anfang war die Geige – und das Schlimmste wäre für Midori, wenn man sie ihr einmal wegnähme: "Meine erste Geige bekam ich mit drei Jahren. Sie war in Kindergröße angefertigt, etwa halb so groß wie eine normale Geige. Ich habe das Violinspiel so gelernt, wie andere Kinder das Sprechen. Mein Instrument und ich sind nicht zu trennen, wir sind eine Einheit", sagt Midori. Der Film begleitet die Stargeigerin Midori in New York, bei ihrer Tätigkeit als Pädagogin und bei der Ausübung ihres Berufes als Geigerin. Ebenso beobachtet der Film die Künstlerin in ihrem Alltag in New York: Midori ist eine leidenschaftliche Leserin und verbringt so manchen Nachmittag in einer Buchhandlung. Mit ihren Hunden geht sie im Central Park spazieren – und wenn es Winter wird in New York, dann geht sie Schlittschuhlaufen. Vor dem Aufbruch zu Konzerten rings um den Globus ist sie bei ihrem Geigenbaumeister.

und immer weiter! Die Geigerin Midori Vor zehn Jahren hat die japanische Geigerin die Stiftung "Midori & Friends" gegründet. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich überall dort musikalisch zu engagieren, wo der Musikunterricht den Sparmaßnahmen der Stadt zum Opfer gefallen ist. Sie besucht regelmäßig dreizehn New Yorker Schulen, die an dem Projekt teilnehmen und gibt dort auch hin und wieder Konzerte. Gemeinsam mit ihren Kollegen versucht sie, den Kindern ebenso die Ohren für Jazz, lateinamerikanische und afrikanische Rhythmen zu öffnen. Die Aufführungen sollen so lebendig und abwechslungsreich wie New York selbst sein.

und immer weiter! Die Geigerin Midori