Das Philosophische Quartett
Rüdiger Safranski

Rüdiger Safranski, geboren 1945 im württembergischen Rottweil, studierte neben Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte Philosophie bei Theodor W. Adorno in Frankfurt am Main. An der Freien Universität Berlin, wo er 1976 promovierte, war er ab 1972 als wissenschaftlicher Assistent im Fachbereich Germanistik tätig. Bevor er sich für eine Karriere als freier Schriftsteller entschied, war er Mitherausgeber und Redakteur der kulturpolitischen Zeitschrift „Berliner Hefte“ und lehrte er als Dozent in der Erwachsenenbildung.
Bekannt wurde Rüdiger Safranski durch seine Biografien über Arthur Schopenhauer und Martin Heidegger, mit denen es ihm gelang, die Philosophen einem breiten Publikum verständlich zu machen. Ebenfalls große Beachtung fanden seine Bücher „Wieviel Wahrheit braucht der Mensch? Über das Denkbare und das Lebbare“ (1990) und „Nietzsche. Biographie seines Denkens“(2000), für das er zweifach ausgezeichnet wurde. Kürzlich erschienen sind "Friedrich Schiller oder Die Erfindung des Deutschen Idealismus" und die von ihm herausgegebene Anthologie "Schiller als Philosoph".
Seit 1994 ist Rüdiger Safranski Mitglied des PEN-Zentrums und seit 2001 auch der Deutschen Akademie für Dichtung und Sprache. Zusammen mit Peter Sloterdijk moderiert Rüdiger Safranski seit 2002 das Philosophische Quartett.
Auszeichnungen:
- 1995 Friedrich-Märker –Preis für Essayisten
- 1996 Wilhelm-Heinse-Medaille der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur
- 1998 Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik
- 2000 Friedrich-Nietzsche-Preis des Landes Sachsen-Anhalt
- 2003 Premio Internazionale Frederico Nietzsche
- 2005 Preis der Leipziger Buchmesse für Sachbuch/Essayistik