Das Philosophische Quartett

Das Konzept

In der Sendereihe Das Philosophische Quartett laden Peter Sloterdijk und Rüdiger Safranski bedeutende Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft ein, um mit ihnen den öffentlichen Diskurs über das Hintergründige aktueller Themen und Probleme zu führen. Das Philosophische Quartett wird sechs mal im Jahr jeweils am Sonntag Abend im ZDF ausgestrahlt.

Das Philosophische Quartett soll eine Art erster Hilfe des Denkens sein. Es soll Zusammenhänge von Bekanntem und Unbekanntem ein- und durchsichtig machen, Themen der Tages-, Wochen- oder Monatsaktualität in die Diskussion aufnehmen und sie auf ihren philosophisch und gesellschaftlich relevanten Gehalt hin abklopfen. Nicht Fragen sollen beantwortet oder Probleme gelöst werden. „Zeitdiagnose“, so Peter Sloterdijk, „wäre nach all dem die Kunst, einem Patienten, der an vagen und unheimlichen, ja alarmierenden Symptomen leidet, solche Deutungen seines Zustands vorzuschlagen, dass mit der Deutung selbst, so ernsthaft sie ausgefallen sein mag, der Gedanke an eine Kur bis auf weiteres offen gehalten wird.“

Die Gäste von Peter Sloterdijk und Rüdiger Safranski sind in erster Linie Schriftsteller, aber auch Gelehrte der unterschiedlichsten Disziplinen, die ersten Köpfe ihres Faches oder bedeutende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Gemeinsam mit den Moderatoren sorgen sie dafür, noch dass die Runde weder ein Spezialistengespräch führt, bei allgemein bekannten politisch-korrekten oder offiziellen Positionen verharrt. Die Sendung will ihr Publikum zu überraschenden Einsichten führen und zum Mitmachen animieren. Esprit und Temperament sollen die Atmosphäre in der Autostadt bestimmen und so deutlich machen, dass sich Geist und Unterhaltung im Fernsehen nicht notwendigerweise ausschließen müssen.

Das Philosophische Quartett